Sebastian Lechner, MdL informiert

Keine Frage beschäftigt die Menschen aktuell so stark wie die explodierenden Energiekosten. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner war Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst zu Wegeners Hof in Liethe gekommen und kritisierte die Maßnahmen der Bundesregierung: „Ein Ministerpräsident benötigt keine Energiepreispauschale von 300 Euro. Rentner, Studierende und junge Familien mit Elterngeldbezug aber sehr wohl. Es ist völlig unverständlich, warum diese Gruppen bisher ausgenommen wurden. Da die Pauschale auch noch versteuert werden muss, ist fraglich, was davon überhaupt bei den Menschen ankommt.“
„Die Leute müssen wissen, dass sie durch den Winter kommen. Das ist unser Job als Politik, damit sich normale Menschen das normale Leben noch leisten können“, stellt Wüst klar und bezeichnet das 3. Entlastungspaket der Bundesregierung als völlig unzureichend. Jetzt sei nicht die Zeit für eine ruhige Hand. Es brauche einen klaren Kopf, einen klaren Kompass und schnelle Antworten.
„Wir müssen runter mit den Energiekosten. Alles was in Deutschland Energie erzeugen kann, muss sofort genutzt werden“, ist Wüst überzeugt. Pendler, Familien und der Mittelstand benötigten dauerhafte Entlastung, damit das Geschäftsmodell Deutschland nicht in Gefahr gerät. Dafür sollte die Bundesregierung mit denen sprechen, die die Entlastungen umsetzen, mit Ländern und Kommunen. „Das 3. Entlastungspaket muss sitzen“, fordert der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz und verlangt dabei mehr Mitsprache der Länder.

Auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner spürt im Wahlkampf, wie sehr die Menschen die hohen Lebenshaltungskosten umtreibt: „An den Ständen, bei Haustürbesuchen und in Zuschriften schildern mir Bürgerinnen und Bürger ihre Sorgen angesichts steigender Kosten. Vorschläge aus Niedersachsen zum Umgang mit der Energiekrise liegen in Berlin schon lange auf dem Tisch. Die Gasumlage muss gestrichen und die Strombörse ausgesetzt werden. Inflationsbedingte Steuermehreinnahmen sind an die Verbraucherinnen und Verbraucher über gesenkte Steuern und Umlagen auf Energie zurückzugeben.“
Zur dringend erforderlichen Entlastung der mittelständischen Wirtschaft und des Handwerks verweist Lechner auf die maßgeblichen Initiativen von Wirtschaftsminister und Spitzenkandidat Bernd Althusmann für ein Hilfsprogramm des Bundes nach dem Modell zur Bewältigung der Corona-Krise.

 
Dr. Hendrik Hoppenstedt und Sebastian Lechner besuchen die CDU Kolenfeld
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt sowie der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner haben am 30.08.2022 den Ortsverband der CDU in Kolenfeld besucht. Mehr als zwei Stunden nahmen sie sich Zeit, um sich über die Themen zu informieren, die für die Kolenfelderinnen und Kolenfelder am Wichtigsten sind. „Für uns ist natürlich die voraussichtliche Streckenführung der geplanten Bahnneubaustrecke Hannover-Bielefeld von besonderer Bedeutung. Hier gibt es mögliche Trassenvarianten nördlich der Bundesautobahn A2 und südlich des Mittellandkanals, die Kolenfeld über die Maßen und unverhältnismäßig betreffen könnten“, erklärte der Vorsitzende des Ortsverbandes Nils Thöldtau während einer Vorortbesichtigung der möglichen Trassenverläufe. Aus diesem Grunde sei die im Mai erfolgte Gründung der Kolenfelder Bürgerinitiative „Wir für Kolenfeld“ immens wichtig gewesen, um so immer direkt bei den weiteren Planungen der Bahn beteiligt sein zu können, so Thöldtau weiter. Die Abgeordneten besichtigten weiter die Kreuzung L392/Adolf-Oesterheld-Straße, auch als Hungerkamp-Kreuzung bekannt, wo der Bau einer Ampelanlage für weiterreichende Probleme sorgen könnte. „Bei der nunmehr geplanten Ampelanlage wurde die Verkehrssituation an der Kreuzung L392/Wunstorfer Straße trotz stetigem lautstarken Protest aus unseren Reihen komplett unter den Tisch fallen gelassen“, so Thöldtau. „Jede Kolenfelderin und jeder Kolenfelder kann ein Lied davon singen, wie schwer und gefährlich es ist, aufgrund des starken Verkehrs von der Wunstorfer Straße auf die L392 in Richtung Wunstorf abzubiegen. Durch die neue Ampelanlage wird es zu Rückstaus kommen, die das Abbiegen noch schwieriger machen wird. Aus diesem Grunde fordern wir schon von Anfang der Planungen an einen Kreisel, zumindest aber ebenfalls eine Ampellösung für die Kolenfelder Kreuzung“, erklärte Thöldtau.
Weiter konnten sich die Abgeordneten vor Ort von der bereits seit 2015 geforderten Radwegeverbindung  zwischen der Straße am Wetterschacht und der Deponiestraße  und von der Notwendigkeit einer Querungsmöglichkeit  über die L 403 in Höhe der neuen Kindertagesstätte Wunstorfer Straße überzeugen. Abschließend wurde mit allen Teilnehmenden auf dem Klostergut Mönchehof, wo Karl-Peter Philipps u.a. eine Einrichtung zur sozialen Rehabilitation seelisch erkrankter Menschen betreibt, explizit über die Probleme im Pflegebereich aber auch über weiter Themen diskutiert, wobei die beiden Abgeordneten viel Verständnis für die Kolenfelder Belange aufbringen konnten.

 
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und der damit verbundene gravierende Preisanstieg für Betriebsmittel, Rohstoffe und Erzeugnisse hat auch auf die gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) enorme Auswirkungen. Gleichzeitig legt die EU-Agrarförderung ab 2023 den Fokus auf die Finanzierung von Leistungen für den Umwelt-, Klima- und Artenschutz. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner war Ministerin Barbara Otte-Kinast nach Mesmerode gekommen, um mit Mitgliedern des Landvolks, der Landfrauen sowie Bürgerinnen und Bürgern die aktuellen Entwicklungen auf EU-Ebene zu diskutieren.
„Wir müssen für unsere Landwirtinnen und Landwirte alles rausholen, was geht“, fordert Ministerin Otte-Kinast vor diesem Hintergrund. „Wir üben unseren Beruf mit Leidenschaft und Verantwortung aus, um Nahrungsmittel zu erzeugen und die Ernährung der Menschen sicher zu stellen.“ Die gelernte Hauswirtschafterin bewirtschaftet selbst mit ihrem Mann einen Milchvieh- und Ackerbaubetrieb bei Bad Münder.
„Es kann nicht sein, dass die ideologisch eingefärbten Pläne von Bund und EU einseitig zu Lasten unserer bäuerlichen Familienbetriebe gehen“, stellt die Ministerin klar und bezieht sich auf die geplanten Einschränkungen beim Pflanzenschutz in Landschaftsschutzgebieten (LSG). Darüber ist auch Heinz Widdel in Sorge, dessen Flächen zu 100 Prozent im LSG liegen. Er fürchtet um die Existenz seines Milchviehbetriebes, von dem drei Generationen leben. „Das darf auf keinen Fall wie geplant umgesetzt werden, sonst sehe ich die Ernährungssicherheit gefährdet“, ist sich die Ministerin mit dem Landwirt einig.
„Wir werden uns mit aller Kraft gegen diese EU-Pläne stemmen und alle Netzwerke in Brüssel nutzen. Mit Barbara Otte-Kinast hat unsere Landwirtschaft eine starke Stimme, die gleichzeitig die gesellschaftlichen Anforderungen fest im Blick hat. Das haben wir mit dem Niedersächsischen Weg bewiesen, den wir zu einem Gesellschaftsvertrag weiterentwickeln wollen“, kündigt der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner an.
Die Ministerin begrüßt die Aussetzung zur Verpflichtung der Stilllegung von 4 Prozent der Ackerflächen zugunsten des Anbaus von Kulturen für die menschliche Ernährung. Allerdings komme die Entscheidung des Bundes für die zeitgerechte Anbauplanung viel zu spät, kritisiert Otte-Kinast.
„Die von der EU geforderte Reduzierung von 20 Prozent der Stickstoffdüngung brauchen wir in Niedersachsen nicht und muss vom Tisch“, ist Otte-Kinast überzeugt. Die niedersächsischen Betriebe arbeiteten transparent und flächenschonend. Der Düngebericht des Landes weise zum zweiten Mal in Folge eine schwarze Null auf, erklärt die Ministerin abschließend.

 
Wirtschaft und Tourismus rund um das Steinhuder Meer standen im Mittelpunkt der Fahrradtour der Mittelstands- und Wirtschaftsunion MIT Niedersachsen mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner. Angeführt wurde die Gruppe aus Unternehmerinnen und Unternehmern vom MIT-Landesvorsitzenden Holger Bormann.
Los ging es am Standort der Baumschule Wassermann in Neustadt. Der traditionelle Familienbetrieb hat sich auf die Kultivierung von Heidelbeeren spezialisiert und bietet ein großes Sortiment an Zier- und Nutzpflanzen. Im Golfpark Steinhuder Meer kümmert sich das 20-köpfige Team von Geschäftsführer Stuart Orme um die Bewirtschaftung der weitläufigen, landschaftlich reizvollen Mardorfer Anlage. Inhaberin Tanja Lange berichtete den MIT-Mitgliedern vom schwierigen Start ihres 2020 mitten in der Pandemie eröffneten Hotels Kranenborgh im Steinhuder Ortskern.
„Die guten Beispiele zeigen, wie kreativ sich die Tourismuswirtschaft am Steinhuder Meer entwickelt und auf individuelle Bedürfnisse von Erholungssuchenden eingeht. Das sind gute Voraussetzungen, um das Steinhuder Meer zu einer eigenständigen Tourismusregion in Niedersachsen zu entwickeln“, zeigt sich Lechner zuversichtlich.
„Ich kenne das Steinhuder Meer seit meiner Kindheit. Hier hat sich in Bezug auf mehr Attraktivität und Nachhaltigkeit viel getan. Dafür steht auch die mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft in der Region“, ergänzt MIT-Landesvorsitzender Bormann.

 
Mit dem neuen Programm ‚Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt‘ (RIKA) fördert das Land gleichwertige Chancen für Frauen und Männer im Berufsleben und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Das RIKA-Programm ist breit aufgestellt und richtet sich gleichermaßen an Frauen in Führungspositionen, Alleinerziehende oder geflüchtete und zugewanderte Frauen“, informiert der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner.

Gefördert werden Projekte für nichterwerbstätige, beschäftigte und gründungswillige Frauen, die die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt erhöhen. Dazu zählen Maßnahmen zur Qualifizierung, Aufstiegsförderung, Digitalisierung und in den Bereichen Handwerk und Technik. Auch Unternehmerinnen mit bis zu 50 Beschäftigten können berücksichtigt werden und Projekte, die Frauen bei der Existenzgründung oder der Übernahme eines bestehenden Unternehmens unterstützen.

Die Förderung wird als nicht zurückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung zur Projektförderung gewährt und liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Bei der Konzeption eines RIKA-Projektes in der Region Hannover ist die Einbeziehung der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Voraussetzung. Für die Antragsbearbeitung und Abwicklung ist die Förderbank NBank zuständig. Anträge der in der Regel auf zwei Jahre befristeten Projekte können laufend eingereicht werden: (https://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/RIKA-Koordinierungsstellen). Für die neue EU-Förderperiode bis 2029 sind 40 Mio. Euro aus EU- und Landesmitteln im Rahmen des RIKA-Programms vorgesehen.

„Die RIKA-Förderung ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengerechtigkeit bei der Existenz- und Alterssicherung von Frauen und Männern“, hebt Lechner hervor. Gleichzeitig könne sich die mittelständisch geprägte Wirtschaft in Neustadt und Wunstorf Vorteile im Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte verschaffen. Unternehmen, die Faktoren wie die bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance berücksichtigen, hätten im Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte oft die Nase vorn, betont Lechner.

 
Um zu erfahren, wo der Schuh zwischen Land und Kommunen drückt, traf der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner Bürgermeister Carsten Piellusch im Rahmen eines Antrittsbesuches und erörterte aktuelle Themen der Stadtentwicklung in Wunstorf.

Übereinstimmend sehen Piellusch und Lechner in der Gewinnung von Fachkräften eine besondere Herausforderung für kleinere Städte. Neben Kita-Personal stehen IT-Spezialisten aber auch allgemeine Verwaltungskräfte im Fokus. Lechner, der in seiner Heimatstadt Neustadt Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion ist, kennt die Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. „Erschwerend kommt die Abwanderung von Verwaltungsfachkräften in größere Einheiten hinzu. Hier spüren wir besonders die Konkurrenz von Behörden in der Landeshauptstadt“, ergänzt Piellusch.

„Um dem Fachkräftemangel zu begegnen und die Arbeitsbelastung innerhalb der Verwaltung zu verringern, müssen wir stärker als bisher auf die ganzheitliche Digitalisierung setzen und kleinteilige IT-Infrastrukturen überwinden“, ist Lechner überzeugt. Hier brauche es gemeinsame Strategien von Land und Kommunen, macht Lechner klar, der dem Innenausschuss des Landtages angehört.

Für die Unterbringung von Flüchtlingen setzt Wunstorf auf etwa 160 stadteigene Wohnungen, die Gemeinschaftsunterkunft am Luther Weg und angemietete Hotelzimmer. „Die Hilfsbereitschaft der Wunstorferinnen und Wunstorfer ist groß, Menschen aus der Ukraine aufzunehmen. Wir erhalten auch Angebote von Personen, die russische und ukrainische Sprachkenntnisse besitzen“, hebt Piellusch hervor.

„Unsere Kommunen und Ehrenamtlichen leisten Hervorragendes für die Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen. Das erlebe ich auch aktuell wieder wie hier in Wunstorf“, unterstreicht Lechner. Einig sind sich Lechner und Piellusch, dass es eine gemeinsame Lösung von Land und Bund zur Unterbringung der Geflüchteten geben muss, damit die Kommunen sichere Rahmenbedingungen erhalten und finanziell nicht überfordert werden.

Lechner kündigt noch vor Ende der laufenden Wahlperiode die Umsetzung von kommunal bedeutsamen Gesetzesvorhaben an. So soll das Kommunalverfassungsgesetz zukünftig hybride Gremiensitzungen erlauben und in das Katastrophenschutzgesetz werden die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie einfließen. Darüber hinaus bekräftigt der Innen-Experte den Willen der Koalition, das Brandschutzgesetz bis zur Wahl zu novellieren.

„Die Kommunen in Niedersachsen übernehmen vielfältige gesetzliche und freiwillige Aufgaben und besitzen in unserer Demokratie einen hohen verfassungsrechtlichen Wert. Als Innenpolitiker und Ratsmitglied ist mir wichtig, dass wir den Kommunen dafür auch das nötige Rüstzeug an die Hand geben. Die Anregungen von Bürgermeister Piellusch dazu nehme ich gern mit nach Hannover“, resümiert Lechner den Austausch.

 
Weil die EU-Kommission den von Deutschland emissionsbasierten und an das Verursacherprinzip knüpfenden Ansatz zur Ausweisung der Roten Gebiete ablehnt, hat das SPD-geführte Umweltministerium die Roten Gebiete in Niedersachsen jetzt ausgeweitet. Die in dieser Woche an den Bund gemeldeten Flächen beziehen mehr als 150.000 ha bisher ausgeschlossenes Grünland ein.

„Wir befürchten, dass die Aufgabe des emissionsbasierten Ansatzes in den Verhandlungen mit Brüssel zu einer existenzgefährdenden Härte für Grünlandbetriebe führt. Auch die bäuerliche Landwirtschaft in Neustadt und Wunstorf würde das empfindlich treffen“, warnt Lechner. „In dieser Größenordnung Grünland als Rote Gebiete auszuweisen, ist Landwirtinnen und Landwirten nicht mehr zu erklären“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete und kritisiert die mangelnde Unterstützung der neuen Bundesregierung für die niedersächsische Landwirtschaft.

Zum Hintergrund: Die EU-Nitratrichtlinie zum Schutz des Grundwassers schreibt einen Grenzwert von 50 mg pro Liter Grundwasser vor. Bei Überschreitung darf nur noch 20 Prozent unterhalb des eigentlichen Bedarfs gedüngt werden.

„Ich unterstütze die Forderung und den Einsatz unserer Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast auf Bundesebene, bei der Ausgestaltung der novellierten Düngeverordnung die Grünlandbetriebe von den Restriktionen in den Roten Gebieten auszunehmen“, erklärt Lechner. „Der flächendeckende Schutz des Grundwassers hat für uns höchste Priorität. Unsere Landwirtinnen und Landwirte haben große Anstrengungen unternommen, die Nährstoffeinträge zu verringern, auch außerhalb der Roten Gebiete. Wir sind mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg, wie der Nährstoffbericht 2020/2021 mit einem weiteren deutlichen Rückgang zeigt“, hebt Lechner hervor.

Wichtig sei jetzt, das Messstellennetz zügig auszubauen, damit Niedersachsen ab 2024 auf ein geostatisches Verfahren auf Grundlage der Verursachergerechtigkeit zur Ausweisung der Roten Gebiete zurückgreifen kann. Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass für Grünlandbetriebe der emissionsbasierte Ansatz angewendet wird, bevor Maßnahmen in den Roten Gebieten zum Tragen kommen.

 
Mit mehr als 1 Million Euro profitieren Neustadt und Wunstorf vom aktuellen ÖPNV-Förderprogramm des Landes. Insgesamt 26 Bushaltestellen werden in beiden Städten grunderneuert. Die bis zu 75 Prozent hohen Zuschüsse für die Maßnahmen tragen Land und Bund gemeinsam, wie der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner und der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt mitteilen. Der Anteil des Landes an der Förderung beträgt 56 Prozent. Die übrigen 44 Prozent stammen aus Regionalisierungsmitteln des Bundes.

In Wunstorf wird die Grunderneuerung von sechs Bushaltestellen in Steinhude, Blumenau und am Bahnhof gefördert. Der Löwenanteil mit 20 Bushaltestellen entfällt auf Neustadt in den Ortsteilen Bordenau, Helstorf, Lutter, Mardorf, Otternhagen und der Kernstadt.

„Das sind gute Nachrichten für Neustadt und Wunstorf. Vor dem Hintergrund der Klimadiskussion nimmt der öffentliche Personennahverkehr eine entscheidende Rolle ein. Wir brauchen in unserer ländlich geprägten Region einen gut ausgebauten Nahverkehr. Dazu gehören besonders moderne, barrierefreie Bushaltestellen“, erklärt Lechner.

„Der Beschluss des Bundestages vom vergangenen Juni, die Regionalisierungsmittel um eine Milliarde Euro zu erhöhen, unterstützt die Länder bei der Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs als unverzichtbare Daseinsvorsorge. Pandemiebedingte Einnahmeverluste der Verkehrsunternehmen können abgefedert werden, um das ÖPNV-Angebot in Umfang und Qualität aufrecht zu erhalten“, erläutert Hoppenstedt.

Niedersachsen fördert den ÖPNV in diesem Jahr mit 105,8 Millionen Euro und löst damit trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Krise Investitionen von rund 268 Millionen Euro in den Kommunen aus. Das belege die Attraktivität der Förderinstrumente für die Kommunen und Verkehrsunternehmen, so Lechner und Hoppenstedt übereinstimmend.

„Ein sicherer, umweltfreundlicher und attraktiver ÖPNV verbessert nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger und ist ein wichtiger Faktor zur Erreichung der Klimaschutzziele“, betonen Lechner und Hoppenstedt abschließend.

 
Einstimmig haben die CDU-Mitglieder den Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner bei einer Urwahl erneut für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 aufgestellt. Lechner tritt im Wahlkreis 32 Neustadt/Wunstorf zum dritten Mal als Direktkandidat an.

„Dass ich mit breiter Unterstützung in den Wahlkampf starten kann, ehrt und berührt mich sehr“, bedankte sich Lechner für das große Vertrauen. „Ich verspreche, mit aller Kraft um das Direktmandat zu kämpfen und weiter vollen Einsatz für den Wahlkreis und die Menschen zu leisten“, kündigte er an.

Großen Handlungsbedarf sieht Lechner bei der Fachkräftesicherung für die Kinderbetreuung: „Wir wollen in Niedersachsen spätestens 2023 in die duale Erzieherausbildung einsteigen, um mehr junge Menschen für das Berufsfeld zu gewinnen. Eine qualifizierte frühkindliche Bildung ist die Voraussetzung für Chancengerechtigkeit und Teilhabe unserer Kinder“, hob er hervor.

Zugleich verwies Lechner auf erfolgreiche Projekte der zu Ende gehenden Wahlperiode. Der Landtagsbeschluss zum Erhalt des Steinhuder Meeres und der deutlich erhöhte Haushaltsansatz der Entschlammungsmittel für 2022 und 2023 von 550.000 auf 750.000 Euro jährlich seien wichtige Schritte, mit der Sanierung des Meeres entscheidend voranzukommen und die touristische Region weiterzuentwickeln. Die Beschlüsse gehen auf Lechners Initiative und federführende Bearbeitung zurück.

Aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes, das Lechner als innenpolitscher Sprecher seiner Fraktion mit initiiert hat, sind 660.000 Euro nach Neustadt und Wunstorf geflossen.

Der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt lobte das Abstimmungsergebnis der Mitgliederversammlung als Zeichen großer Geschlossenheit und dankte dem Ehepaar Monika und Hartmut Strecker für die Gastfreundschaft. Coronabedingt fand die Veranstaltung am Firmensitz der Tischlerei Strecker im Neustädter Gewerbegebiet statt.

 
15.12.2021
Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt die während des Dezember-Plenums von Kulturminister Björn Thümler im Landtag vorgestellte Initiative für ein Kulturfördergesetz in Niedersachsen. „Die vielfältige Kulturlandschaft in Neustadt und Wunstorf ist ein wichtiger Baustein für die Teilhabe aller Generationen am gesellschaftlichen Leben. Sie fördert die Bildung, stärkt die regionale Identität und leistet einen wichtigen Beitrag für die Freizeitgestaltung“, so der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner. „Daher begrüße ich ausdrücklich das Vorhaben unseres Kulturministers Björn Thümler, die Kulturförderung in Niedersachsen über eine landesgesetzliche Regelung als öffentliche Aufgabe festzuschreiben und nachhaltig abzusichern.“

„Theater, Kulturzentren, Musik und Museen sind in Neustadt und Wunstorf kommunal und ehrenamtlich geprägt, sorgen für ein breites Angebot und fördern das soziale Miteinander. Diese gut funktionierenden Strukturen wollen wir erhalten und fördern, denn Kultur ist für die regionale Entwicklung bedeutsam. Die regionale Kulturförderung über die Landschaften und Landschaftsverbände läuft in Niedersachsen hervorragend“, hebt Lechner hervor. Durch eine stärkere Vernetzung von Landschaften einerseits und Verbänden und ihren Mitgliedern andererseits könnten die Vorteile dieser Angebote noch besser genutzt und vernetzt werden.

„Starten wollen wir mit einem Dialogprozess aller Beteiligten mit dem Ziel, das Kulturfördergesetz noch in dieser Legislaturperiode zu beschließen, damit der neue Landtag nach der Wahl im kommenden Oktober darauf aufbauen kann“, kündigt Lechner an. Wichtig ist, die Förderung am Ende einfach, transparent und gemeinschaftlich zu gestalten. „Das geplante Kulturfördergesetz ist ein Zeichen für den hohen Stellenwert von Kultur, besonders auch in Zeiten der Pandemie. Wir wollen und werden sie unterstützen“, erklärt Lechner abschließend.